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Prof. Gerhard Fettweis wird Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

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cfaed-Koordinator Professor Gerhard Fettweis (Vodafone Lehrstuhl für Mobile Nachrichtensysteme, Institut für Nachrichtentechnik TUD) wird in eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt aufgenommen: Die Nationale Akademie der Wissenschaften, die Leopoldina, wählte ihn als einen von zwölf Wissenschaftlern aus dem Bereich Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften in ihre Reihen. Bei einem Symposium am Mittwoch, 15. März 2017, in Halle an der Saale werden die Urkunden verliehen.

Gerhard Fettweis ist seit 1994 Professor für Nachrichtentechnik der TU Dresden. Er koordiniert für die TU Dresden seit 2012 das Exzellenzcluster Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) sowie den DFG-Sonderforschungsbereich „Highly Adaptive Energy Efficient Computing (HAEC)“. Zudem hat er 2014 das „5G Lab Germany“ der TU Dresden initiiert, bei dem sich TUD-Wissenschaftler der Elektrotechnik und Informatik mit der Weiterentwicklung des Mobilfunk beschäftigen. An seinem Lehrstuhl wurden 14 Start-ups gegründet. Gerhard Fettweis ist langjähriger IEEE Fellow, Mitglied von acatech, hat einen Ehrendoktor von der TU Tampere in Finnland und bekam bereits zahlreiche weitere Ehrungen und Preise. Zuletzt war er als Gastwissenschaftler 2015/2016 für einige Monate an der UC Berkeley in Kalifornien/USA. Der Wissenschaftler, der 1962 im belgischen Antwerpen geboren wurde, studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen, wo er 1990 promovierte.

Neben Gerhard Fettweis sind auch die TUD-Professoren Hans-Detlev Saeger (seit 2000), Hannes Lichte (seit 2002), Karl Leo (seit 2004), Hans K. Schackert (seit 2005), Stefan Bornstein (seit 2009), Manfred Curbach (seit 2013) und Clemens Kirschbaum (seit 2014) in der Leopoldina Mitglied.

Die Leopoldina wurde 1652 gegründet und versammelt etwa 1500 Wissenschaftler aus rund 30 Ländern. Als Nationale Akademie Deutschlands vertritt sie seit 2008 die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien und nimmt zu wissenschaftlichen Grundlagen politischer und gesellschaftlicher Fragen unabhängig Stellung. Sie fördert die wissenschaftliche und öffentliche Diskussion, unterstützt wissenschaftlichen Nachwuchs, verleiht Auszeichnungen, führt Forschungsprojekte durch und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte verfolgter Wissenschaftler ein. Als Akademie wählt die Leopoldina hervorragende Wissenschaftler zu ihren Mitgliedern. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 7.000 Persönlichkeiten ernannt. Dazu gehörten unter anderem Marie Curie, Charles Darwin, Albert Einstein, Johann Wolfgang von Goethe, Alexander von Humboldt, Justus von Liebig und Max Planck.

Presseinformation der TU Dresden, 15.3.2017

Informationen für Journalisten:
Monique Rust, TU Dresden, Fakultät für Elektrotechnik und Informatik
Tel.: +49 (0) 351 463-32151
monique.rust@tu-dresden.de

 

Pressemeldung der Leopoldina, 8.3.2017

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